
Der Spiegel
Tarkovskis intimstes Werk ist eine geschichtete Collage von Archivmaterial und Erinnerungen eines sterbenden Dichters, wo sich Träume mit Szenen aus Kindheit, Krieg und Ehe vermischen.
Andrei Tarkovsky (1932-1986) war ein sowjetischer Filmregisseur, dessen sieben Spielfilme zu den meistzitierten Werken der Filmgeschichte zählen. Mit Filmen wie Andrei Rublev, Stalker und Spiegel verband er philosophische und spirituelle Fragen mit einer unverwechselbaren Bildsprache aus langen Einstellungen und traumhaften Sequenzen. Nach jahrelangen Konflikten mit der sowjetischen Zensur verließ er 1984 die UdSSR und drehte seine letzten beiden Filme - Nostalghia und Das Opfer - in Italien und Schweden. Er starb im Dezember 1986 in Paris.
Das XIX. Zerkalo. Tarkovskys Philosophie-Festival fand in Ivanovo und der Umgebung statt (26. Juni - 1. Juli 2025) und zog über 13.000 Zuschauer an; den Hauptpreis gewann der südkoreanische Film Hong Sang-soa.
Das Kino Frida Cinema in Santa Ana (USA) veranstaltete eine vollständige Retrospektive von Tarkovskys Filmen (2. April - 12. Mai 2025).
Die Theateradaption von Tarkovskys Spiegel hatte am 21. März 2025 Premiere im Deutschen Staatstheater in Temeswar unter der Regie von Bülent Özdil.
Die Brooklyn Academy of Music (BAM) nahm in ihr Programm eine vollständige Retrospektive von Tarkovskys Filmen auf, einschließlich der amerikanischen Premiere der neuen 4K-Restaurierung des Dokumentarfilms Voyage in Time.
Die restaurierte Version von Nostalghia in 4K (Vertrieb Kino Lorber) startete im Februar 2024 eine erfolgreiche Serie von Vorführungen in amerikanischen Kinos und wurde zum meistbesuchten Film des Film Fora in New York in dieser Woche.
😴 In nächster Zeit ist mit diesem Künstler nichts geplant.