
Prinzessin Mononoke
Hayao Miyazakis Meisterwerk über einen jungen Prinzen zwischen Menschen und Naturgeistern im mythischen Japan. Ein visuell atemberaubendes Epos über Konflikt, Mitgefühl und die Kosten des Hasses.
Akihiro Miwa (bürgerlicher Name Akihiro Maruyama, 15. Mai 1935 - 20. Juni 2026) war ein japanischer Sänger, Schauspieler, Regisseur, Komponist und Schriftsteller, der für seine androgynen Kabarettauftritte und seine offene Homosexualität im Nachkriegsjapan bekannt war. Als Überlebender des Atombombenabwurfs auf Nagasaki setzte er sich zeitlebens für Frieden und nukleare Abrüstung ein. Einem internationalen Publikum ist er vor allem als Stimme der Wolfsgöttin Moro in Prinzessin Mononoke (1997) und der Hexe des Ödlands in Das wandelnde Schloss (2004) bekannt. Seine Karriere begann er in den frühen 1950er Jahren als Chansonnier im Tokioter Ginza-Viertel und blieb über sieben Jahrzehnte aktiv.
Akihiro Miwa starb am 20. Juni 2026 im Alter von 91 Jahren eines natürlichen Todes; seine Agentur gab die Nachricht am 28. Juni bekannt.
Die Beerdigung fand im engsten Familienkreis gemäß dem Wunsch des Verstorbenen statt; eine öffentliche Gedenkveranstaltung ist nicht geplant.
Im März 2026 wurde sein letztes Buch Shiawase no Oban Furumai (Lavish Banquet of Happiness) vom Verlag Chūōkōron-Shinsha veröffentlicht.
Im Dezember 2025 wurde Miwa mit dem 60. Kinokuniya Theatre Award ausgezeichnet.
Im April 2025 wurde seine Beteiligung an dem Dokumentarfilm Nagasaki - Hikari no Kage de (Nagasaki - Im Schatten des Blitzes) angekündigt, der sich dem Atombombardement widmet.